Die Sonntagsfrage - Wen würdet ihr wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre?

Dieses Thema im Forum "Rest der Welt" wurde erstellt von Sense Sheerin, 23. Mai 2005.

?

Welche Partei würdet ihr wählen?

  1. SPD

    156 Stimme(n)
    37,7%
  2. Bündnis 90 / Die Grünen

    85 Stimme(n)
    20,5%
  3. CDU

    72 Stimme(n)
    17,4%
  4. FDP

    30 Stimme(n)
    7,2%
  5. PDS

    47 Stimme(n)
    11,4%
  6. Andere

    24 Stimme(n)
    5,8%
Status des Themas:
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  1. Arne2000

    Arne2000 *********

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    Ich wollte nur noch schreiben, dass Sense recht hat. Es ist keineswegs so, dass ein Eingriff in Grundrechte, den HartzIV darstellt, dass Gesetz gleich verfassungswidrig machen würde (Ausnahme Menschenwürde). Vielmehr darf in Grundrechte eingegriffen werden, es muss nur Verhältnismäßig sein. (Eigentum darf ja auch Zwecken des Gemeinwohls enteignet werden.)

    Hinzu kommen natürlich Auslegungsspielräume. Was das Sozialstaatsprinzip schützt, ist das soziale Minimum. Was aber das soziale Minimum ist, da darf sich jeder seine eigenen Gedanken machen, entscheidend ist dann, was Regierung und BverfG sagen. Ich für meinen Teil würde z.B. sagen, dass Hartz IV die Grenze des soz. Minimums unterschreitet. Von Summen wie 345 bzw. 331 Euro (+Miete) lässt es sich ohne Einmalzahlungen kaum leben.

    Tja, ansonsten ist Angie jetzt auch offiziell am Start. Besser als jeder andere in der CDU ist sie schon.
     
  2. beetown

    beetown Altgedient

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    Das ganze ist doch ein Teufelskreis.. die Binnenwirtschaft ist am Boden, die Konsumstimmung ist schlecht.. und wieso ist das so?.. Weil es keine soziale Sicherheit mehr gibt, keine Arbeitsplatzgarantie.. natürlich, es ist ein erster Schritt die Sozialsysteme zu entlasten, aber dadurch ist noch kein neuer Konsument entstanden..

    Die finanzielle Entlastung der Arbeitgeber durch tiefere Steuern oder Wegfallen der Lohnnebenkosten wird in Deutschland keinen einzigen neuen Arbeitsplatz generieren. Es erhöht einfach den Gewinn der Unternehmen, solange aber die Nachfrage nicht steigt, gibt es keinen Grund Leute anzustellen.
    Arbeitszeit verlängern, Feiertage streichen, Rentenalter erhöhen.. das sind alles keine Rezepte.. es gibt keinen Ausweg..
     
  3. --Cha\/ezz--

    --Cha\/ezz-- Moderator Supporter

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    Der Staat kann leider keine Arbeitsgarantieen vergeben, da dieser keine Arbeitsplätze schaffen kann

    und diese Garantie gabs noch nie, nur früher gabs halt viel weniger Arbeitslose
     
  4. beetown

    beetown Altgedient

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    richtig.. trotzdem macht merkel mit dem thema arbeit bereits wahlkampf.. wie wärs mit ein bisschen mehr ehrlichkeit.. ror-grün hat ja auch resigniert..
     
  5. e60m5

    e60m5 Aktivist

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    falsch, schwarz-gelb setzt sich für eine angebotsorientierte politik ein, d.h. den unternehmen soll das schaffen von arbeit rentabel und möglichst einfach gemacht werden. die rot-grüne fraktion fährt da eher die keynes-schiene, sprich staat soll durch kurzfristige investitionen die konjunktur ankurbeln. das bringt aber nur künstliche inflation und zinserhöhungen, private investitionen werden unglaublich teuer ("crowding-out").
     
  6. --Cha\/ezz--

    --Cha\/ezz-- Moderator Supporter

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    diesmal von dir auch falsch, rot - grün hat z.b.die gewerbesteuer gesenkt etc. die unternehmen zahlen weniger als unter kohl, aber trotzdem schaffen sie keine arbeitsplätze

    die union weiss auch nicht, wie sie die lohnnebenkosten senken soll, da ihre reformen dafür (kopfprämie etc.) nicht praktikabel sind
     
  7. Hobo

    Hobo BANNED

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    Das ewige Geschwafel von den zu hohen Lohnnebenkosten.. Auch wenn die Lohnnebenkosten gesenkt werden, werden mittelfristig auch die Löhne gesenkt: Denn während die Unternehmen Lohnkosten einsparen, müssen die Angestellten Leistungskürzungen hinnehmen, mehr aus eigener Tasche zahlen und Privat vorsorgen.
    Die Lohnkosten sagen absolut nichts über die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen aus. Das ist der Anteil der Löhne am Endprodukt entscheident, nicht die Lohnkosten. Und hier schneidet Deutschland besser ab als die meisten anderen Konkurrenten. Außerdem profitieren eh nur die exportstarken Unterhnemen von sinkenden Lohnnebenkosten. Die Unternehmen, die am Deutschen Markt gebunden sind, wie zum Beispiel Handwerksbetriebe, profitieren einen Scheißdreck davon, wenn ihre Lohnnebenkosten sinken, weil das ja bei ihren Konkurrenten auch geschehen ist


    d.hobo
     
  8. e60m5

    e60m5 Aktivist

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    ja, so ungefähr von 64 auf 38%, ich weiß - aber das allein macht noch keine angebotsorientierte politik aus. ich wollte damit nur ausdrücken, dass rot-grün die verantwortung für solche phänomene eher beim staat und der politik sieht, das war nur ein beispiel ;). also doch nicht falsch. :p
     
  9. Sarariman

    Sarariman Aktivist

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    Hab ich echt überlesen...

    glaub ich Dir aber so nicht...(nach allem was Du sonst so schreibst)

    Was sollte ich Dir schulden???:confused: :confused:
     
  10. Nordwind

    Nordwind Kenner

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    was ich schreibe ?
    Dass die Verfassung für jedermann gilt und vor selbiger jeder auch gleich ist unabhängig seiner persönlichen Meinung?
     
  11. kingRapsta

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    ich wüsste jetzt ehrlich gesagt nicht wen ich wählen würde.Für mich kommen ehhh nur SPD und CDU in Frage.Die SPD will ich nicht, weil die nur scheiße gebaut haben und die CDU nicht, weil ich nicht weiß ob dies besser machen.Obwohl Frau Merkel gestern meinte dass wir nicht etwas versprechen können was wir nicht halten werden.Das klingt gut...
     
  12. Faber

    Faber Altgedient

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    schlecht klingt aber:
    die CDU steckt, genau betrachtet, in der tiefsten krise seit kohls ende. sie ist innerlich mehr zerstritten denn je. sie hat nullkommakein konzept. nichts ist konkret.


    das ist schon ziemlich übel. aber was will man machen....
    in 2005 ist der einäugige könig.






    god bless
    faber
     
  13. T-eLeven

    T-eLeven Altgedient

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    Hat sie doch schon. Arbeitsplätze, Aufschwung und Steuersenkungen...
     
  14. Faber

    Faber Altgedient

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    frage:

    wären die ganzen PDSler hier eigentlich angepisst, im falle einer vereinigung mit lafontaine ('s nicht existenter partei) ?

    wollt ihr das ?

    würde es die chancen, bedeutung zu gewinnen, steigern ?
    (ich denke übrigens: ganz klar NEIN ! die PDS würde sich zur lachnummer machen, die nur nach aktuellen pseudo- trends handelt.)







    god bless
    faber
     
  15. kingRapsta

    kingRapsta am Start

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    schlecht klingt aber:
    die CDU steckt, genau betrachtet, in der tiefsten krise seit kohls ende. sie ist innerlich mehr zerstritten denn je. sie hat nullkommakein konzept. nichts ist konkret.


    das ist schon ziemlich übel. aber was will man machen....
    in 2005 ist der einäugige könig.



    Auch richtig
     
  16. Jehuty

    Jehuty Altgedient

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    Aus wahltaktischen Erwägungen heraus wohl nicht wie gewohnt grün, sondern rot.
     
  17. Don Donat

    Don Donat Altgedient

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    Re: frage:

    Ich würds nicht schlecht finden, wenn sich die linke vereinigen würde, allerdings ist die Frage auf welche Weise, wenn sie konsequent wäre, wäre ich sogar zu Kompromissen und einem engagement bereit. das Lafontaine, man kann von ihm denken was man will, im Westen Symphatien hat, ist unumstritten, von daher würde eine vereinigung in dieser Hinsicht einen Zuwachs an Einfluss garantieren.

    Und zu deinem vorwurf mit den Pseudotrends, das ist kindisch. Die PDS wird die zusammenlegung wohl auf nach Herbst verlegen und das ganze langsam angehen lassen, das was du gesagt hast würde nur zu treffen wenn man sich schnell zusammenwirft um die 5% zu erreichen, was ich aber auch noch nachvollziehbar finden würde. Und in dingen Lachnummer haben alle Parteien nichts zu melden, weder die Schwarzkontenfreunde noch die 18-Grinsefressen oder die Pseudosozialdemokraten, ganz zu schweigen von den grünen die auf Bundesebene eine totale Farce sind.
     
  18. Nordwind

    Nordwind Kenner

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    Es wird wohl eine "Wahlpartei " von PDS und WASG geben, find ich recht ordentlich.

    Links braucht einfach wieder Fraktionstatus.


    Zur Zeit wird das ja sogar schon für Herbst überprüft.
    Fände das durchaus mal klasse.
     
  19. Hobo

    Hobo BANNED

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    Re: frage:


    Was für ein Gelaber :oops: Die PDS hat zu jedem politischen Thema eine plausible Antwort. Sie haben einen eigenen Steuerreformvorschlag, der bei einigen linken der SPD übrigens auf Zustimmung gestoßen ist. Zur Agenda 2010 liefert die PDS die Agenda Sozial, die außerdem einen Vorschlag für eine Bürgerversicherung behinhaltet. Im Gegensatz zu den Teilzeikriegsgegner Bündnis 90 ist die PDS eine wirkliche Pazifistenpartei die jeden Einsatz von militärischen Mitteln ablehnen


    d.hobo
     
  20. Faber

    Faber Altgedient

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    warum ich das eine lachnummer fände:

    weil die PDS weit weit genug potential hat, sich ohne "fremde" hilfe zu etablieren. was braucht eine so "urige" partei einen solchen teilzeit- hampelmann als partner ?! noch dazu eine "partei" im rücken, die noch desorientierter und schlechter aufgestellt ist, als so manche rechtspartei ! DAS wäre kindisch mow.

    seid einfach selbstbewusst, und machts aus eigener kraft. hätte absolut kein problem mit einer PDS im bundestag. mit einer WASG dagegen schon.






    god bless
    faber
     
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