Phobie5@mzee.com aka gesammelte Werke eines kranken Hirns

Dieses Thema im Forum "Lyric Cypher" wurde erstellt von HeliosXIV, 21. Juni 2005.

  1. HeliosXIV

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    So, ich gönne mir jetzt auch mal so einen Thread, wo ich meine ganzen Texte poste... Ich hoffe mal, dass das ok ist, auch wenn ich erst zwei Jahre dabei bin ^^

    Los gehts mit gaanz alten Texten:

    Ausbruch: (mein erster Text ever)

    Vielleicht ist für mich heute der letzte Tag in diesem Leben
    Zu gern würd’ ich sagen, ich hätt’ alles gegeben
    Aber wenn ich vor Gott steh, wird er durch die Fassade sehn
    Würde ungläubig gucken und ohne zu nicht verstehn
    Würde fragen, warum hast du dieses große Geschenk
    So undankbar in Fluten deiner Ängste ertränkt
    Aber das ist Spekulation denn ich bin noch am Leben
    Und noch hab ich die Chance mein Bestes zu geben

    Ich denke zurück, habe Rap schon lange geliebt
    Schon lange gewusst, wie viel es mir eigentlich gibt
    Meine Gedanken zu sammeln und in Reime zu fassen
    Zu lang wart ich darauf alles raus zu lassen
    Jetzt mach ich die Augen auf und es trifft mich krass
    Ich muss plötzlich erkennen, ich hab den Anschluss verpasst
    Hab mein Leben verschwendet mit nichts andrem als pennen
    Doch ich hab noch ne Chance, aber jetzt muss ich rennen

    In meinem Kopf ist schon alles da, es muss nur noch raus
    Also stehe ich auf und verlasse das Haus
    Erkenn, dass auch andre von Ängsten getrieben
    Ihr Dasein komplett der Apathie verschrieben
    Doch für mich ist jetzt Schluss, denn mein Leben ist mir
    Was die anderen denken, ist nicht mehr mein Bier
    Ich hab es satt mich hinter der Angst zu verstecken
    Und dann ohne gelebt zu haben, einfach verrecken
    Es ist scheißegal, was andere stört
    Denkt darüber nach, wenn ihr dieses Lied hört.
     
  2. HeliosXIV

    HeliosXIV Aktivist

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    Leben 2003 (mein zweiter Text, am selben Tag geschrieben)

    Unsere Welt ist gefangen in einem Käfig aus Normen
    Man wird dazu erzogen, dass einen andere formen
    Die Frage danach was Recht ist und danach was nun stimmt
    Wird uns abgenomm’n durch Regeln, die einfacher sind
    Wozu gab Gott jedem Kraft eigenständig zu denken
    Wenn er Menschen dazu einsetzt um andre zu lenken?
    Und ich kann selber denken, ja das weiß ich genau
    Also kann es nicht falsch sein, wenn ich Menschen durchschau
    Ihr sagt „Regeln befolgen, tu nichts andres als dies,
    dann kommst du nach dem Tod auch in das Paradies!“
    Wenn es war ist und das Leben ist auch nur ein Test
    Dann seid auch nicht mehr als Kandidaten, soviel steht fest
    Doch zurück auf den Boden der Realität
    Ihr wollt mich überzeugen? Dafür ist es zu spät!
    Gebt doch zu, ihr habt euch alles bloß komplett ausgedacht,
    weil es euch die Kontrolle über uns einfacher macht
    Ich versuch klar zu sehn, es ist schwer und ich wank
    Aber trotzdem erkenn ich unsre Gesellschaft ist krank
    Die Bezeichnung Gesellschaft ist doch nur noch ein Wort
    Denn wo ist die Geselligkeit? Ich glaub, sie ist fort!
    Ich seh’ Menschen alltäglich, ich erkenn ihr Gesicht
    Doch fragt nicht nach dem Namen, denn den kenne ich nicht
    Ich sehe Menschen im Bus, 50 Leute allein
    Wären lieber zusammen, denken sie insgeheim
    Ich hör ihre Gespräche, würde gerne was sagen
    Aber traue mich nicht, weil sie nicht danach fragen
    Woher kommt unsre Angst bloß auch mal was zu riskieren?
    In Wirklichkeit haben wir doch - nichts zu verlieren!
    Wir haben so große Angst vor einer kleinen Enttäuschung
    Das wir unser Leben fristen als einzige Täuschung
    Ihr verdrängt ganz die Chance, auch einmal zu gewinnen,
    solltet euch besser zwingen, euch drauf zu besinnen
    dass das leben zu kurz ist, um es nicht zu genießen
    wenn ihr auf das ende wartet, könnt ihr euch jetzt erschießen
    denkt nach, ein teil vom glück ist niemals genug
    damit bin ich draußen und ihr seid am zug
     
  3. HeliosXIV

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    Dein Leben (mein erster aufgenommener Track )


    An manchen Tagen im Leben wirkt alles echt wunderbar
    doch dann wirft eine Begebenheit dich voll aus der Bahn
    Die Realität stirbt, du fragst dich, was ist noch wahr?
    Dir ist klar, dass das alles nicht sein kann und du fängst zu schrein an
    doch du bist allein, man, also fängst du einsam
    zu reimn an schreibst langsam alles auf wie in ein tagebuch
    von aller furcht und allen problemen, die dich quälen
    schreibst tage durch denn papier ist geduldig, kann dich verstehn

    doch es tut weh, immer wieder zu sehn, wie alle ihre wege gehn
    ohne zurückzusehn und darüber nachzudenken, dass sie auch andere lenken,
    indem sie sie kränken statt ihnen hoffnung zu schenken
    sie dazu drängen, sich zu verrenken, um sich anzupassen
    bis sie sich hassen, weil sie raffen, dass sie es nicht schaffen
    ihre Gedanken zu wenden, wie Hälse von Giraffen
    sich selbst dazu zu zwingen, sich in ein System einzubringen,
    sich gefangen finden, in Schlingen, aus denen sie nicht entringen
    können, eingeengt von ihrer Umwelt, bis sie irgendwann springen
    -bis sie irgendwann springen- um diesem Leben zu entrinnen

    Pause

    Nach seinem Tod findet man seine Texte und schiebt es auf Komplexe
    und Drogen, dass er so jämmerlich verreckte
    und ohne Nachzudenken, sagen sie, sie hätten ja geholfen, wenn denn
    ihnen klar gewesen wäre, warum er da mit hängenden
    Schultern stand, dann wären sie mit ausgestreckten Händen
    gekommen, ein Signal zu senden, um das Blatt zu wenden - Echo
    Doch sie blenden, denn wenn sie fragen, wie es dir geht
    wollen sie nur hören, dass alles beim Besten steht
    sich ihre Welt weiterdreht und in der Zeitung steht
    am nächsten Tag das Datum von morgen
    als einzige Veränderung in ihrem Leben ohne Sorgen für das sie morden,

    du siehst es wenn sie rumlaufen in Horden schreiend "Gegen den Krieg"
    ohne drauf zu achten, dass am Boden jemand neben ihn'n liegt,
    der bald sein Leben abgibt, Hauptsache ist dass ihr Ego siegt
    über Schuldgefühle, die ihnen das Leben erschweren
    wenn du denkst, dass sie da für dich wären, vertraust auf die heeren
    Absichten hinter ihren leeren Phrasen, anstatt dich dagegen zu wehren
    dann mehren sich in deinem Kopf die Fragen, ob es noch Hoffnung gibt,
    denn da draußen ist Krieg, wo nicht der Nettere siegt
    sondern nur der sich selber liebt, also bieg auf deinen eigenen Kurs ein
    egal wieviel die Anderen reden weil sie dir nicht folgen können
    auf diesen Wegen denn es ist dein eigenes Leben
    Es ist dein eigenes Leben!
     
  4. HeliosXIV

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    Wege des Leben (sollte für nen Sampler von Freshvibez RIP sein, gibt auch hierzu ein Audio: klick )

    Intro (1. Hälfte der Hook)
    Ich wandel auf des Lebens Wegen wie durch einen Buchhandel
    schreibe das, was ich nicht finde und dieses Buch handelt
    meist von Liebe und Schmerz wie eine Bibel fürs Herz
    dem oft so viel wiederfährt, was ihm sonst niemand erklärt

    Strophe 1:
    Ein neuer Tag beginnt, die Sonne scheint durch mein Fenster
    doch heisser als ihre Strahlen in meinem Innersten brennt da
    eine Flamme die etwas tief in mei'm Herzen zerreisst
    mit gleissender Helligkeit blendet sie schmerzend den Geist
    kurz vorm Zerbersten vertreibt und schickt sie ihn auf die Reise
    körperlos die Welt erforschen, unerkannt, still und leise
    während um Schrift zu führn meine leere Hülle aufsteht
    wie mein Geist die Welt in ihrer ganzen Fülle erlebt
    nach der Erfüllung strebt, die bisher das Leben verbarg
    die meine Seele bloß selber sie sich zu geben vermag
    und so begebe ich mich auf einen Road Trip durch die Straßen des Lebens
    während ich auf der rechten Spur chill rasen andre vergebens
    zu einem Ziel, das nichts ist als die die nächste Raststätte
    auf dem Weg in den Tod und ich möchte fast wetten
    dass sie schon lange vergaßen, was sie eigentlich suchen
    fluchen, denn den Flug zum Glück können sie leider nicht buchen

    Hook:
    Ich wandel auf des Lebens Wegen wie durch einen Buchhandel
    schreibe das, was ich nicht finde und dieses Buch handelt
    meist von Liebe und Schmerz wie eine Bibel fürs Herz
    dem oft so viel wiederfährt, was ihm sonst niemand erklärt
    Und vieles ist es nicht wert darüber viel nachzudenken
    seine Zeit zu verschenken damit den Schmerz zu ertränken
    in Kapiteln wo man den Autor beizeiten verflucht
    obwohl sie nichts sind als ein paar schlechte Seiten im Buch

    Strophe 2:
    Ich flüchte über die nächste Ausfahrt in eine Stadt
    denn dieses wilde Treiben hier habe ich innerlich satt
    doch angekommen merke ich auf den Straßen herrscht Krieg
    eskaliert zu einem Punkt wo letztlich keiner mehr siegt
    einem Opfer dieser Schlacht auf der Flucht blutend und schreiend
    wird Asyl verwehrt mit den Worten "Du kommst hier nicht rein!"
    Menschen stehn um ihn rum, eigentlich quält sie sein Leiden
    doch der Mut zu helfen liegt außerhalb ihrer Reichweite
    sie beglotzen wie im Kino seine grausamen Qualen
    prahlen, sie hätten sowas verhindert vor zweitausend Jahren
    Gedanken an dies Martyrium werden Passion meiner Seele
    wende mich ab, damit sie mich nicht weiterhin quälen
    seh auf der Straße nach Hause eine pelzige Leiche
    hungrig gestorben auf der Suche nach der rettenden Eiche
    Ich frag den Herrn dieser Welt "Gibt es hier nichts außer Schmerz?"
    nichts passiert, ich bin die Antwort sicher nicht wert

    Hook

    Strophe 3:
    Und so schreibe ich weiter an der Chronik meiner eigenen Welt
    die für mich einiges zählt weshalb ihr Leiden mich quält
    doch eine Seite fehlt in diesem Bild menschlichen Lebens
    denn Ziel von jeglichem Streben ist stets Glück zu erleben
    und jenen Menschen zu geben, die uns alltäglich befrein
    weil sie uns zeigen, was es heißt, etwas besondres zu sein
    Ich red von Freunden und Familie, die mich ständig begleiten
    mein Leben lang in den besten und den schlechtesten Zeiten
    mein letzter Halt sind wenn sich alle Winde gegen mich drehn
    und mir den Mut geben, trotzdem zu mir selber zu stehn
    in Zeiten von Dunkelheit leuchten sie wie ein Lichtstrahl
    machen durch freundliche Worte die Hoffnung wieder sichtbar
    könnte ich nichtmal auf diese Menschen vertrauen
    würde ich untergehn in Fluten von Ängsten und Grauen
    doch jeder Tag ist ein Wunder, weil ich ihn heiter erleb
    und so verlass ich den Stift für einen weiteren Weg

    Hook

    Reprise (2. Hälfte der Hook):
    Und vieles ist es nicht wert darüber viel nachzudenken
    seine Zeit zu verschenken damit den Schmerz zu ertränken
    in Kapiteln wo man den Autor beizeiten verflucht
    obwohl sie nichts sind als ein paar schlechte Seiten im Buch
     
  5. HeliosXIV

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    Jetzt zwei Texte, die ich nie aufgenommen habe und zeitlich nicht genau einordnen kann:

    (nur ein paar) Melodien des Herzens:

    ich weine tränen der freude, die den schmerz betäuben
    tropfen einer droge die mein herz bestäuben
    zeugen von erlittenen qualen die bitterer waren
    als vergiftete mandeln gewitter durchfahren
    meinen körper von blitzen erleuchtet, schockiert
    elektrisiert, geblendet von licht das sich irgendwo im dunkel verliert
    im grunde passiert nichts, von außen gesehn
    ich sehe aus wie immer für die die außen stehn
    geblendete augen wirken leer wie die nacht
    denn die lehren in mir haben außer mir keine macht
    ein grauen durchfährt mich verursacht durch schreckliche bilder
    so furchtbar, erwecken furcht, die ich nicht wage zu schildern
    da meine klagen nichts ändern außer meinem bild nach außen
    wage ich nicht auszusprechen welche stürme in mir toben und brausen
    ich glaube nicht mehr an alte träume des glückes
    in mir existiert hoffnung aber trotzdem bedrückt mich
    noch so vieles, ich spiele manchmal mit gedanken an selbstmord
    doch weiß genau sie sind dumm denn letztendlich zählt nur
    dass ich weiter lebe, zeit erlebe und auch wunder
    jede stunde bringt mir neues, dass mich von neuem verwundert
    selbst hundert jahre wärn zu kurz für mein eigenes leben
    wollte ich weiter nichts als den wechsel der zeiten verstehn
    ich entreisse den gewalten in mir ein stück meiner seele
    schreibe ein lied, indem ich das was mich bedrückt wiedergebe
    das wahre glück zu verstehn ist leichter als es zu finden
    die seiten zu stimmen, bis sie irgendwann weicher klingen

    es sind die töne des lebens und der takt meines herzschlags
    die mich zwingen die wahrheit zu sagen bevor ich versag
    die melodie des lebens und der takt meines herzschlags
    zwingen mich lieder zu schreiben, gedanken in versart

    ich bin ein schlechter mensch zumindest objektiv betrachtet
    habe die sorgen der andren nie betrachtet, nur mein ziel beachtet
    viele lachten über mich und ich hab sie verachtet
    ohne nachzudenken habe ich zu viel gesagt denn
    sie alle sind doch nur menschen, so wie du und ich
    das ist mir heute klar doch ich war dumm und wusste es nicht
    hab niemals drüber nachgedacht, dass die fassade der bosheit
    in Wirklichkeit nichts anderes ist als ein schutzwall
    gegen die winde des lebens die ehe wir uns versehen
    uns all die liebe nehmen für die wir leben
    eine mauer hinter die sie sich zurückziehn
    denn in wirklichkeit bedrückt sie, dass sie trotz allem besitz doch nirgends glück sehn
    heute sitz ich hier und zück den stift um gedichte zu schreiben
    beschreibe missstände doch vernichte kein leiden
    um jede richtung zu meiden attackier ich mauern des schweigens
    sitze in meinem zimmer, änder nichts, bedauer und leide

    es sind die töne des lebens und der takt meines herzschlags
    die mich zwingen die wahrheit zu sagen bevor ich versag
    die melodie des lebens und der takt meines herzschlags
    zwingen mich lieder zu schreiben, gedanken in versart

    wenn ich meine gedichte lese seh ich oft nur hass auf das leben
    obwohl mir nichts ferne läge als mich dem hass zu ergeben
    ich raste und sehe vor mir nur wege ins leere
    trotz allem gehe ich weiter, um dieses leben zu ehren
    du kannst vielleicht nicht verstehn, was diese zeilen bedeuten
    ich kann es nicht erklärn, kann höchstens manche teile erläutern
    denn manchmal schreibe ich nur was meine seele bedrückt
    müsst ich all das unterdrücken, würde ich nämlich verrückt
    es sind die töne des lebens und der takt meines herzschlags
    die mich zwingen die wahrheit zu sagen bevor ich versag
    die melodie des lebens und der takt meines herzschlags
    zwingen mich lieder zu schreiben, gedanken in versart
    es sind die töne des lebens und der takt meines herzschlags
    die mich zwingen die wahrheit zu sagen bevor ich versag
    die melodie des lebens und der takt meines herzschlags
    zwingen mich lieder zu schreiben, gedanken in versart


    Worte: (im Deutschunterricht angefangen, nie fertiggestellt, da das Wortspiel spätestens nach der ersten Strophe ausgelutscht war)

    Wir verwandeln Gedanken in geschriebene Worte
    malen lyrische Bilder von verschiedenen Orten
    aber die Worte stehn still, egal wie sehr wir sie hetzen
    bis wir sie durch unsre Beats in Bewegung versetzen

    Worte verletzen, Worte können Herzen zerfetzen
    Worte hetzen uns und Worte können Taten ersetzen
    Zeilen schlagen uns vor unsere Zeit totzuschlagen
    statt sie sinnvoll zu nutzen um Zeilen zu hinterfragen
    Wir schlagen immer dieselben Haken nach jeder Strophe
    wolln mit dem Wort unterhalten und bleiben doch Philosophen
    Wir spielen Spiele mit Worten und hoffen dass wir gewinnen
    und wenn die Worte uns fehlen müssen wir neue erfinden
    Wir sprechen aus was wir denken um endlich Klarheit zu schaffen
    doch werfen Fragen auf, weil andere unsre Sprache nicht raffen
    Worte sind hart wie Stein und Phrasen abgedroschen wir Korn
    Worte beflügeln uns und tragen uns zum Himmel empor
    Viele Worte haben bisher unser Leben verändert
    doch manchmal kann schon ein falsches Wort dein Leben beenden
    Wenn manche Menschen reden kann allein das Zuhörn verdummen
    doch wer etwas bewegen will darf eben niemals verstummen
     
  6. HeliosXIV

    HeliosXIV Aktivist

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    Hmm, mehr find ich grad nicht, also noch die 5 Texte von letzter Woche:

    Etwas Besseres:

    Ich bin Perfektionist, nie zufrieden mit mir selber
    war in der Schule so ein Typ, der viel weiß und sich nie meldet
    weil ich es nicht ertragen konnte, auch mal Fehler zu machen
    ging stets auf Nummer sicher aus Angst ich könnt mein Leben verpatzen
    doch irgendwann wurde mir klar, dass das nicht der richtige Weg ist
    Die Message war "Du hast nur dieses Leben - also leb es!"
    Ich fing an, nicht bloß zu planen sondern auch was zu machen
    und sagte mir immer wieder "Scheiss drauf, ob die anderen lachen!"
    Fing an ein Feuer zu entfachen, das in mir brennt und mich antreibt
    fand in Rap die Therapie für die mich plagende Krankheit
    die Ganzheit des Lebens wurde mir klar, mein Textbuch war immer offen
    für neues, Rap gab mir Freude und Hoffnung
    denn wenn ich Texte schreibe, kann ich sein wie ich bin
    lass alles raus und spür wie mit der zeit mein Leiden verrinnt
    doch hinterher üb ich Kritik an mir, die scharf wie ein Messer ist
    und denk mir dieses Stück Papier verdient etwas besseres


    Wir wollen etwas Besseres sein - als wir sind
    denken das, was wir geschafft haben, kann jedes Kind
    und auch wenn der Stolz auf uns selbst am Anfang gewinnt
    denken wir dann es war nur Glück, für das wir dankbar sind
    Wir wollen mehr erreichen - als eigentlich machbar ist
    zweiter Platz ist nur ok, wenn schon der Dritte kaum schaffbar ist
    weil wir unsre Talente als Geschenk des Himmels sehn
    ist das was wir daraus gemacht haben bloß das Mindeste


    Du denkst vielleicht wenn du das hörst, ich sei total gestört
    doch ich hab all das auch von anderen schonmal gehört
    denn viele Freunde von mir sind genauso verrückt
    vollbringen große Leistungen und sind dann auch noch bedrückt
    statt sich zu freu'n, dass sie ein akzeptables Abi geschafft haben
    heuln sie sich in den Schlaf, weil sie nicht für was bessres die Kraft haben
    während andere feiern, dass es endlich vorbei ist
    machen sie sich Sorgen, dass der Rest bestimmt nicht so leicht ist
    Sie sind nicht damit zufrieden, einfach ihr Leben zu leben
    sondern suchen was, das es wert ist, ihr Leben zu geben
    sehen sich selbst nur als unwichtigen Teil des Ganzen
    suchen Talente in sich selbst, die ihn' noch nicht bekannt sind
    sind zwischendurch wenn was nicht klappt desillusioniert
    denn einmal Siegen heißt für sie, sie dürfen nie mehr verliern
    weil ihre Kritik an sich selbst so scharf wie ein Messer ist
    wollen sie nach jedem Erfolg noch etwas besseres


    Hook


    Bekanntermaßen kann man alles von zwei Seiten sehn
    die gute ist, für uns wird es immer weiter gehn
    denn zu unterliegen heißt für uns ein andres Mal zu siegen
    und der Glaube daran gibt uns Kraft das Leben zu lieben
    Wir sind Kinder des Glücks, denn wir ham alles geschenkt gekriegt
    was uns natürlich auch in positiver Weise zu denken gibt
    und auch wenn alles schiefläuft, lächeln wir in uns rein
    denn unser Grundsatz heißt "Es könnte noch viel schlimmer sein!"
    das mag zwar furchtbar kling'n für normale Leute wie dich
    doch wir leben heute, gestern bedeutet uns nichts
    und für morgen ham wir Pläne, die recht gut aussehn
    wir haben immer Chancen und das gibt uns Mut zum Leben
    und wenn uns auch ab und zu diese Art zu leben bedrückt
    ist auch sie einer von unzähligen Wegen zum Glück
    denn weil unsere Kritik an uns selbst so scharf wie ein Messer ist
    kämpfen wir weiter und schaffen irgendwann etwas besseres

    Hook



    Unknown Artist - Unknown Track:

    Intro: (erste Hälfte der Hook)
    Du denkst, ich rede nicht, weil ich nichts zu sagen habe
    das mein Leben einfach ist, weil ich nicht darüber klage
    wenn ich dir sage, dass ich es wortlos ertrage
    steht trotzdem für dich außer Frage, dass ich kaum Probleme habe

    Strophe 1:
    Ich wage jetzt den ersten Schritt und sprech ein bisschen Klartext
    sage dass die Welt gemein und meistens nur hart ist
    du denkst ich habe das irgendwo aufgeschnappt
    hab nicht darüber nachgedacht und laber einfach nach
    doch in Wirklichkeit erwarte ich nur dass du mal fragst
    wie ich darauf komme doch denkst dir "am Arsch,
    wieso zerstört der Typ denn grade die fröhliche Stimmung"
    denn du kannst alles gebrauchen bis auf negative Schwingung'n
    eigentlich wolltest du selbst reden, damit es dir besser geht
    erzähl'n wodurch für dich all dieser schreckliche Stress entsteht
    doch schau mal für nen Augenblick hinter die Fassade
    denk drüber nach warum ich Gedanken wie diese habe
    sowas ist nicht normal, was du nicht verstehst
    weil heutzutage jeder Zweite so nen Mist erzählt
    der Grund dafür ist, es geht vielen Leuten beschissen
    doch davon wollen sogar ihre Freunde lieber nichts wissen

    Hook:
    Du denkst, ich rede nicht, weil ich nichts zu sagen habe
    das mein Leben einfach ist, weil ich nicht darüber klage
    wenn ich dir sage, dass ich es wortlos ertrage
    steht trotzdem für dich außer Frage, dass ich kaum Probleme habe
    du denkst dieser Planet ist nur für dich so grausam
    dass es vielen so geht, da denkst du nur im Traum dran
    wenn du wissen willst, warum du so allein bist
    denk nach, ob du den anderen zum Reden die Zeit gibst

    Strophe 2:
    Egal, was du wissen willst, erwarte nicht von mir
    dass ich es dir auf nem gedeckten Tisch servier
    denn manche Antworten sind in mir so tief vergraben
    du erfährst sie nur vielleicht durch gezielte Fragen
    und weil ich nur sehr selten andere an mich heranlasse
    musst du dich äußerst vorsichtig an sie herantasten
    und sei dir sicher, ich bin kein Einzelfall
    vielleicht ist dir schon jemand ähnliches eingefalln
    ein guter Freund von dir, den du schon lange kennst
    denk weiter nach, du hast dich noch nicht richtig angestrengt
    du kennst noch viele, die in diesem Punkt ähnlich sind
    über die du denkst, dass sie überheblich sind
    sie reden nicht mit dir, zu deinem großen Bedauern
    doch sie verschanzen sich in Wirklichkeit bloß hinter Mauern
    verstecken sich, denn sie hatten schon schlechte Erfahrungen
    weil sie mit ehrlichen Worten an den Falschen geraten sind

    Hook

    Die letzte Strophe bringt zum Abschluss der Geschicht Moral
    also hör genau zu, ich sag es nicht nochmal
    nimm dir ein bisschen Zeit und gib sie den Andern
    wenn jemand plötzlich schweigt, dann lass ihn sich erstmal fangen
    hör deinem Gegenüber zu, als gäb es für den Moment
    nichts wichtigeres auf der ganzen beschissen Welt
    hör zu anstatt zu denken, du würdest lieber reden
    denn nie gesagte Worte kosten viele Leben
    und in manchen Fällen kriegst du das wieder zurück
    dann kannst auch du erzählen, dass dich so vieles bedrückt
    und hinterher gibt's gleich zwei Menschen, denen es besser geht
    weil sie wissen, es hat noch ein andrer viel Dreck erlebt
    ihr Leben ist ein Stückchen besser, sie sind nicht mehr einsam
    Probleme haben sie zwar, aber das ham sie gemeinsam
    und wenn jemand nicht zuhört, sieh in nicht als Depp
    sondern brenn ihm eine CD - mit diesem Track

    Hook
     
  7. HeliosXIV

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    Vielleicht:

    Ich sitz allein in meinem Zimmer, meine Augen sind feucht
    deine Worte haben aus mir jeden Glauben verscheucht
    nun - kenne ich wahrscheinlich die komplette Wahrheit
    doch finde leider nicht ums Verrecken Klarheit
    so wenig Worte, die so viel verraten
    tausend Antworten beantworten mir nie die Frage
    die mich quält, ich will meine Rolle wissen
    in dieser Geschichte, ich weiß das Leben ist beschissen
    und wie es aussieht, bin ich völlig chancenlos
    dem Schicksal ausgeliefert, sind die Hürden zu groß
    ich stehe vor einer Schlucht und bin bereit zu springen
    doch kann den Weg alleine auf der andern Seite nicht finden
    die Flucht nach vorne ist sinnlos, der Rückweg wie Selbstmord
    hab die Wahrheit gesehn und die Fassade verfällt vor
    meinen Augen, was übrig bleibt ist Stille
    ich bereit zu kämpfen und weiß, ich kann nicht gewinnen

    Und wenn ich weiterdenke, seh ich viele Wege
    doch nicht einen, der es Wert ist, dafür zu leben
    vielleicht hast du Recht und es gibt einen Gott
    und ich hab nicht mein Leben lang, vergeblich gehofft
    vielleicht wendet sich am Ende doch noch alles zum Guten
    und vor dem Tod fühle ich Glück für fünf bis zehn Minuten
    vielleicht gibt es nach dem Tod noch ein weiteres Leben
    als Belohnung dafür selbstlos alles zu geben
    aber was ist wenn nicht? ist dann alles vergeblich
    ich versuche zwar zu glauben, aber es geht nicht
    vielleicht ist alles was ich habe nur dieses Leben
    vielleicht ist es völlig falsch, alles zu geben
    vielleicht sollte ich nehmen, was ich bekomme
    vielleicht ist durch meine Schuld schon zu viel Zeit verronnen
    ich weiß es nicht, vielleicht hab ich zu lang selber beschissen
    doch von nem Leben zweiter Wahl will ich nichts wissen!

    Wieso, weshalb, warum? Es kann mir keiner sagen!
    Muss ich weiterhin so viel Leid ertragen?
    Die Frage quält mich und macht mein Leben nicht leicht
    denn jede Antwort beginnt mit einem "vielleicht"



    Selbstmord: Gründe dafür gegen die Hoffnung auf morgen

    Ich such verzweifelt nach Gründen, das Leben zu lieben
    finde nur Momente die zu schnell wieder verfliegen
    Was ist morgen? Wie lang kann ich am Gestern zehren?
    Wird alles besser oder wird sich bloß der Stress vermehren?
    Ich dachte eigentlich gestern schon das Heute wird besser
    doch wachte auf durch Gedanken, die mich erleuchten wie Messer
    die sich in meine Augen bohren und mich hindern zu sehn
    zumindest auf das Schöne, nur das Schlimme erleb
    ich weiterhin, mir fehlt die Kraft zum weitergehn
    ich kann zwar immer noch laufen, doch müsste über Leichen gehn
    und wofür soll ich kämpfen, für den Glauben an morgen,
    für die ungewisse Hoffnung auf ein Leben ohne Sorgen?
    es schockiert mich zutiefst, mir fehlen die Worte!
    ich bleibe stehn für den Moment und sehe nach vorne
    schaue auf zum Himmel und erwarte ein Zeichen
    doch Norden ist das einzige, was mir die Sterne zeigen

    Wäre es wirklich Selbstmord, denn ich lebe nicht
    Bitte gib mir ein zeichen, dass dagegen spricht!
    Ich schaue auf zum Himmel und suche nach Gott
    frage ihn, ob auch ich ein Stück vom Kuchen bekomm

    Es gibt zwar einige Gründe, weiterzuleben
    Das Problem daran ist halt, man kann sie leicht widerlegen
    Vielleicht ist morgen alles besser, doch vielleicht auch nicht
    Ich kann nur darauf hoffen, doch das reicht mir nicht
    Angeblich macht es schon glücklich, das Leben zu lieben
    und diese Liebe macht für den Moment auf jeden zufrieden
    aber wie geht es weiter, wenn der Moment verfliegt?
    habe ich mich dann nicht nur in einen Trend verliebt?
    ich kann das Elend vergessen, für Minuten des Glücks
    doch schon bald muss mein Herz dann wieder blutend zurück
    es gibt mir das Gefühl, dass Glück nur eine Lüge ist
    positiv denken nur ein Wort für sich betrügen ist
    vielleicht sollte ich meine Erwartungen mindern
    und dadurch den Schock durch alles Harte verhindern
    mir immer wieder einreden, glücklich lebe ich schon
    doch ist das wirklich Leben oder bloß Vegetation?

    Wäre es wirklich Selbstmord, denn ich lebe nicht
    Bitte gib mir ein zeichen, dass dagegen spricht!
    Ich schaue auf zum Himmel und suche nach Gott
    frage ihn, ob auch ich ein Stück vom Kuchen bekomm

    Nur noch eines spricht dagegen mit dem Leben zu enden
    ich will nicht das meine Freunde deswegen Tränen verschwenden
    wahrscheinlich würden sie es nicht verstehn und reichlich betrauern
    bis irgendwann nichts mehr übrig bleibt als leises Bedauern
    und irgendwann werden sie es endlich schaffen
    mich zu vergessen, denn dafür ist der Mensch geschaffen
    Die letzte Hürde ist gefalln, die mir noch eben verbot
    mich frei zu entscheiden zwischen Leben und Tod
    Es verwundert mich selbst doch ich wähle das Leben
    denn der Tod ist es nicht wert, für ihn mein Leben zu geben
    ich weiß zwar nicht warum, doch existiere weiter
    such weiter nach dem Grund, philosophiere weiter
    versuch die Welt zu verändern egal ob ichs schaff
    mir fällt nichts besseres ein und das gibt mir die Kraft
    ich habe nichts zu verliern und doch so viel zu gewinnen
    denn nur das Leben ist begrenzt, der Tod ist für immer!



    Was ist Glück?

    Meine Seele ist tot, mein Körper klinisch lebendig
    deine Worte in mei'm Kopf sind was mich tierisch beängstigt
    versuch mir selber einzureden, ich müsse weitergehen
    schreibe anstatt zu reden, denn niemand kann mein Leid verstehen
    und ich schäme mich dafür, denn dir geht es noch viel schlimmer
    meine Wunden werden heilen, deine bleiben für immer
    die Hoffnung auf morgen überzeugt durch ihre Logik
    denn wirklich viel zu verlieren, hab ich sowieso nicht
    doch die Frage bleibt, im Begriff meinen Schädel zu sprengen
    gibt es 'ne letzte Chance, die ich aus mein'm Leben verdränge
    oder ist es nur der Schmerz, an dem ich mich festhalte
    der mich daran hindert, das Glück meines Lebens zu entfalten
    ich weiß es nicht und das nimmt mir die Kraft
    vor 2 Tagen dacht ich noch, dass der Mensch alles schafft
    du hast mich korrigiert, er kann nur alles überleben
    und nichts wird besser, nur allein deswegen weil man drüber redet
    ich könnt mich übergeben, vielleicht sollte ich essen
    das hab ich nämlich momentan des öfteren vergessen
    vorgestern war es noch die hoffnung die mich am leben hält
    jetzt ist mir alles egal, nur besagte frage quält
    mich und hindert mich daran, mit dem leben abzuschließen
    wie auch die fehlende möglichkeit mich einfach zu erschiessen
    ich ernähre mich von luft und von zigaretten
    warte auf ein wunder, um mich zu erretten
    sehe kleine Schlägerein als nette Beschäftigung
    sie machen zwar nicht stark doch bringen erst recht nicht um
    und zwischendurch hoff ich darauf, dass etwas vom himmel fällt
    mein leben beendet, mich rettet aus dieser welt
    und danach denke ich wieder, das kann nicht alles sein
    such nach ner möglichkeit zu schreiben und fange an zu reimn
    denn rap ist alles, was mir in schweren zeiten hilft
    mein einziges ventil ist das greifen zum stift
    ich weiß es nicht und suche nach dem sinn des lebens
    nach dem großen ziel, dem ende all meinen strebens
    tausend worte die ich schreibe, übrig bleibt so viel zu sagen
    ich will dich nicht belasten, du musst schon zu viel ertragen
    ich stell mir bildlich vor, wie mein schädel platzt
    doch nur fünf bis zehn Minuten prägen jeden Satz
    ich habe angst vor der wahrheit und angst zu vergessen
    die klarheit die ich wollte ist dabei mich zu zerfetzen
    ich weiß nicht mehr weiter und mein damit nicht diesen text
    es sind meine gedanken, vielleicht schweigen sie jetzt
     
  8. HeliosXIV

    HeliosXIV Aktivist

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    Neuer Text, im Urlaub entstanden und daheim nur abgetippt:

    Über mich

    Ich stelle andauernd Fragen, kenne selber den Sinn nicht
    aus deiner Sicht klingt das Alles irgendwie kindisch
    doch ich bin nicht wie du und du bist nicht wie ich
    also warum zum Teufel ist das so wichtig für dich?
    du suchst nach Erfolg, ich suche nach Antwort
    und irgendwie kommt dir das ja ach so bekannt vor
    du warst auch mal wie ich, bist erwachsen geworden
    hast dann irgendwann die kindischen Faxen verworfen
    doch in meinen Augen hast du kläglich versagt
    dir einreden lassen, wie überheblich du warst
    und irgendwann fingst du an, es selber zu glauben
    wurdest Dr. Honk der Bauer, dem die Kälber vertrauen
    du nennst es glückliches Leben, ich nenne es Selbstmord
    könnt mich übergeben, wenn ich denk, das hatte ich selbst vor
    doch ich habe Glück, denn ich kann das nicht tun
    denn ich bin und bleibe weiterhin anders als du

    Hook:
    Ich bin irgendwie anders - nicht so wie du
    fühle in mir den Zwang, ich muss das Richtige tun
    du kannst das gar nicht verstehn, doch das musst du auch nicht
    denn wahrscheinlich ist dieser Weg nur richtig für mich
    Wir sind völlig verschieden, haben wenig gemeinsam
    sind verschiedene Menschen, nicht gerade vergleichbar
    du kannst das nicht verstehn, weil du zu vieles verdrängst
    doch ich liebe mein Leben, egal wie du es nennst

    Herzlich Willkomm'n in meiner Welt, sie ist nicht grade einfach
    Manche Zeiten lassen sich nur durch Dichten erleichtern
    doch ein Block und ein Stift sind nicht immer parat
    und auch Ruhe ist ein Luxus, den ich nicht immer hab
    in den Zeiten dazwischen quäl'n mich viele Gedanken
    manchmal will ichs nicht ertragen sondern lieber erkranken
    manchmal schließ ich die Augen, will alles verdrängen
    spiele mit dem Gedanken, mich zu erhängen
    das mag für dich grausam klingen, doch ich kann es ertragen
    denn wer alles in Kauf nimmt, kann auch alles erwarten
    was mir ab und zu hilft, ist mein Glaube an Gott
    das Leben schenkt ihn mir manchmal und raubt ihn sofort
    im nächsten Moment, wenn ich Schlimmeres seh
    hilflos zuschau, wie es selbstlosen Spinnern ergeht
    identifizier mich mit ihnen und fühl mich beschissen
    doch ich will trotzdem nicht sein, wie die die sie dissen

    Hook

    Ein reines Gewissen, eine blutende Seele
    Ich seh Schlimmes und muss deswegen Gutes erzählen
    spreche offene Worte, um Hoffnung zu geben
    seh in jeder Erfahrung Gründe doch noch zu leben
    Einfach aufzugeben, kann ich nicht akzeptiern
    denn selbst im schlimmsten Fall hat man nichts zu verliern
    doch man kann alles gewinnen, solange man kämpft
    Schmerz kann einiges bringen, wenn man ihn nicht verdrängt
    Erfahrungen sammeln ist immer von Nutzen,
    neue Ideen sind wie Pizza, man kann sie immer verputzen
    und auch Fehler zu machen, ist ein Schritt zum Erfolg
    wenn du's lang genug versuchst, wird selbst Wichse zu Gold
    nur ein einziger Fehler ist unwiderrufbar:
    das Ende des Lebens, die Fahrt zum anderen Ufer
    und weil ich nicht sein will wie die, die mein Leiden erfreut
    geh ich weiter meinen Weg und bleibe mir treu

    Hook
     
  9. TrIpSy

    TrIpSy Kenner

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    also habe jetzt mal stichproben mässig gelesen das heisst hier mal nen part da mal eiin paar lines und ich muss sagen echt gute sachen am start gefällt mir.


    guck doch auch mal bei mir rein ist vom ersten text bis zum letzten alles drin ok die ersten sind bei mir noch nicht so gut aber man siehst die entwicklung hier der Link

    ach so 4 sterne von mir;)
     
  10. HeliosXIV

    HeliosXIV Aktivist

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    Diese Momente

    Ich sprenge die Ketten, die mein Leben begrenzen
    nur für wenige Stunden, die ich ebenso schätze
    als wärn sie meine Familie, vielleicht sogar mehr
    ich lebe um zu schreiben, geh über Leichen dafür
    wenn ihr das Ergebnis mögt, sind das die schönsten Momente
    es lässt mich hoffen, dass ich nicht völlig mein Leben verschwende
    es ist bestimmt nicht normal, das Leben zu lieben
    ausschließlich wegen Momenten wie diesen
    die mir das Gefühl geben, dass ein Sinn existiert
    die mir sagen, es hat Sinn, dass so viel Schlimmes passiert
    die mir sagen, es ist gut, dass so ich bin wie ich bin
    das Ergebnis der Vergangenheit auch irgendwas bringt
    die mich daran glauben lassen, dass mein Leben sich ändert
    wenn ich weiter ertrage und weiterhin kämpfe
    ich weiß ich und trotzdem lieb ich das Leben
    tausend Chancen für Momente wie diesen vergeben


    Es sind Momente wie dieser, die mich am Leben halten
    das Glück darüber, in mir den Dichter zu entfalten
    Ich habe vieles verpasst, weil ich bin wie ich bin
    weil ich darauf hoffe, dass auch mir die Dinge gelingn


    Ich bin wie ich bin, manchmal will ich mich ändern
    will das einfache Leben, Promenaden langschlendern
    doch mein eigener Weg, ist ein Pfad aus Beton
    und ich laufe nur weiter, um irgendwann anzukommn
    aber wo will ich hin, keiner kann es mir sagen
    nur den Status quo kann ich nicht mehr ertragen
    nur die Lichter sagen mir, dass es noch weitergeht
    doch was am Ende steht, hat noch kein Mensch überlebt
    oder wenn doch, dann hat er am Ende verstanden
    die Welt ist noch nicht reif, für diese Gedanken
    keiner kann die Wahrheit glauben, der sie nicht kennt
    denn es schmerzt zu sehr, wenn man das Kind beim Namen nennt
    vielleicht lief er auch weiter, bis zum Schluss
    und gab der Welt am Ende nur noch einen Abschiedskuss
    aber egal, wie es ist, ich will es wissen
    statt im Glauben zu leben, ich hab mich darum beschissen


    Hook


    Ich gehe weiter meinen Weg und erwarte ein Wunder
    Wenn ich daran glaube, ist es in dieses Stunden
    ich kenne zwar nicht die Wahrheit, doch erkenne die Lügen
    einen andern Weg zu gehn, hieße mich selber betrügen
    ich komm mir vor wien Idiot, ich kann es selbst nicht rechtfertigen
    doch trotzdem will ich niemals meine Träume beerdigen
    ich kenne zwar nicht das Ziel, was mir den Glauben erschwert
    doch ich glaube daran, es ist den Aufwand wert
     

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