Alles zum Thema Islam, Islamismus, politischer Islam und Islamofundamentalismus III

Dieses Thema im Forum "Rest der Welt" wurde erstellt von --Cha\/ezz--, 15. Juli 2011.

  1. green_machine

    green_machine Altgedient

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    als ob es ausschlaggebend ist, ob es im koran steht oder nicht..das interessiert doch überhaupt nicht, selbst wenn es so da stehen würde...
    entweder benimmse dich, oder du gehst..ganz einfache regel..
     
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  2. ChIrUrG

    ChIrUrG Platin Member

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    wenn man sein leben nach nem buch richtet ist es eben leider doch nicht so einfach
     
  3. green_machine

    green_machine Altgedient

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    das liegt eher an der pussyhaftigkeit des deutschen staates.

    finds auch immer extrem lächerlich das man andere muslime immer dazu stellung beziehen lässt...so nach dem motto "das sind doch auch welche von euch"..
     
  4. schrittmacher

    schrittmacher Altgedient

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    Klar der pussyhafte Staat...schnell restriktive Gesetze und dann jammern wenns abgeht wie in den USA. Dieses Argument von "raus wenn ihr euch nicht benehmt" ist absurd weil Menschen die hier keine Staatsangehörigkeit haben und kein konkretes politisches Asyl eh derartig abgestraft werden. Wenn es aber DEUTSCHE sind die lediglich einer anderen Kultur entstammen dann ist es Aufgabe der Gesellschaft auch mit solch differenzierenden Kulturen und deren Streitigkeiten klar zukommen...so wie wir mit dem 1. Mai und Faschoaufmräschen leben müssen..

    Zum Thema "DIE Musilime" und "DIE Kurden" hier ein aktuelles Statement:
    [​IMG]
     
  5. Cango

    Cango Senior Member

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    darüber kann man jetzt streiten
     
  6. AnomanderR

    AnomanderR Gast

    wehe ihr zwei mongos streitet euch jetzt hier!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
     
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  7. clifton

    clifton BANNED

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    diskussion mit rapper zum thema:



    das interview ist sehr strange...der moderator (jesidischer kurde) will scheinbar eine stellungnahme von kc zu denmorden/verfolgungen von moslems an jesiden. kc (der übrigens nicht ganz blöd zu sein scheint) hat andererseits nicht wirklich bock verantwortung zu übernehmen (normal) und man hat das gefühl, dass er dem thema jesiden eher "neutral" als solidarisch gegenübersteht. offensichtlich wollte man mit dem interview den interreligiösen dialog in der kurdischen sache fördern, aber das resultat war eher tvstrassensound meets politik.
     
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    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. Nov. 2014
  8. --Cha\/ezz--

    --Cha\/ezz-- Moderator Supporter

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    Schön das du und deine AfD-Kollegen jeden Tag auf das neue beweisen, wie armselig die Wähler dieser Partei sind.
     
  9. --Cha\/ezz--

    --Cha\/ezz-- Moderator Supporter

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    In der Türkei scheint die Lage gerade zu eskalieren. Tote Demonstranten, Polizisten, die Moslembrüder-Grüße machen & randalierende Kurden.

    Verantwortlich: Erdogan
     
  10. Clarence Boddicker

    Clarence Boddicker Altgedient

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    Wieso nur herrscht plötzlich einhellig die Meinung, die Türken seien für das Chaos allein verantwortlich? Die mögen ja den IS an der Grenze gewähren lassen haben und möglicherweise gab es darüber hinaus gehende Kooperation. Aber warum verlangt keiner von den Saudis oder Qataris da einzugreifen? Die meiste Unterstützung kam schließlich von dort. Und die Amerikaner sollen sich auch mal ein bisschen mehr ins Zeug legen, anstatt nur dumm rumzulabern. Die Umstände die von den USA in der Region geschaffen wurden, haben es den IS-Milizen erheblich erleichtert so abzugehen. Das kann niemand bestreiten. Aber ja, die Türken sind eben unsere Lieblingssündenböcke.
     
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  11. Clarence Boddicker

    Clarence Boddicker Altgedient

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    http://www.counterpunch.org/2014/10/06/the-futility-of-bombing-isis/
     
  12. schrittmacher

    schrittmacher Altgedient

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    Woher nimmst du die Meinung...ich lese hier im Thread und sonst im Netz ne ziemlich objektive Sichtweise. Die Situation befeuert habt:
    - Intervention der Amis im Irak aber fehlen einer Abzugsregelung bzw Sicherung der Situation nach Abzug der Truppen
    - fehlendes Engagement der Weltgemeinschaft, vorallem EU in Syrien und ignorieren der Bildung neuer Al Quada Nachfolger
    - Erdogans fehlende Linie im Bezug auf die IS und Support der IS von der Tuerkei aus sowie fehlender Hilfe fuer die bedrängten Kurden

    Keine Ahnung wo du deine obige Beobachtung hernimmst
     
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    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. Okt. 2014
  13. --Cha\/ezz--

    --Cha\/ezz-- Moderator Supporter

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    Nicht die Türken sondern die Politik Erdogans. Man muss natürlich anerkennen, dass die Türkei sehr viele Flüchtlinge aufgenommen hat, aber in Bezug auf ISIS hat Erdogan versagt. Er hat die Organisation unterstützt und ist der einzige, der den Kurden wirklich helfen könnte - es würde schon genügen Waffenlieferungen nach Kobane zuzulassen, aber er tut dies nicht und provoziert ein neues Aufflammen des Kurdenkonflikts.
     
  14. --Cha\/ezz--

    --Cha\/ezz-- Moderator Supporter

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  15. Ceza

    Ceza Moderator Supporter

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    Erdogan hat den Bush gemacht im Endeffekt. Er hat sich früh gegen Assad positioniert und seinen Sturz unterstützt (was man durchaus positiv bewerten kann), aber die total hirnverbrannte Einmischung in den inneren Konflikt des Landes ohne wirkliche internationale Unterstützung und einem Plan waren so dermaßen hirnlos, dass er jetzt natürlich vor einer Situation steht, die 10x gefährlicher ist, als noch vor 4 Jahren. De facto hat sich Assad länger an der Macht gehalten als Erdogan. Er ist ja jetzt nur noch Präsident.
     
  16. rickjames

    rickjames Gold Status Member

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    Die ISIS macht Assad gerade unantastbar. Schon interessant wie die Dynamiken sich so entwickeln.
     
  17. green_machine

    green_machine Altgedient

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    dann schmeißt man sie halt in den knast..isolationshaft, 24std. am tag..also ob man nicht könnte, wenn man wollte. irgendein jurist im dienste der BRD würde bestimmt die grundlage dafür liefern können.
     
  18. Extasy

    Extasy Frischling

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  19. Gpro911

    Gpro911 Frischling

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    Die Türkei wollte ein Spieler im Nahen Osten sein, kein Spielball. Nachdem das Land unter Recep Tayyip Erdogan das Interesse an der EU und deren enervierendem Beharren auf Rechtsstaatlichkeit verloren hatte, wollte sie den Nahen Osten unter türkischer Führung neu ordnen. Von einer Wirtschaftsunion mit allgemeiner Reisefreiheit war die Rede. Stattdessen droht nun der Nahe Osten die Türkei neu zu ordnen. Der Kampf um die kurdische Stadt Kobane setzt sich auf den Straßen türkischer Städte fort. Diese Art des Gewaltimports bekommt freilich nicht nur die Türkei zu spüren. Auch Deutschlands Sicherheit wird jetzt nicht mehr erst am Hindukusch verteidigt, sondern gleich in Celle.
    Folgen:
    Die Türkei spürt die Folgen des Blutvergießens im Nahen Osten jedoch unmittelbarer als andere Nato-Staaten. Die Unruhen mit mehr als zwei Dutzend Toten waren womöglich nur ein Vorbote. Sollte Kobane ganz in die Hände der multiethnischen Terroristen des „Islamischen Staates“ fallen, können nur ein Massaker, eine Massenvertreibung oder beides die Folge sein. Denn die sunnitischen Radikalen wären Besatzer in einer Stadt, deren Bevölkerung ihnen unüberbrückbar feindlich gesonnen wäre.
    Um Kobane dauerhaft zu kontrollieren, müsste der „Islamische Staat“ die angestammte Bevölkerung entweder töten oder vertreiben – was den Männern des Abu Bakr al Bagdadi sicher nicht schwerfiele. Gehen aber erst Bilder von Massentötungen und Flüchtlingstrecks in Kobane um die Welt, wird es selbst für die gemäßigten kurdischen Führer in der Türkei schwer, die Wut der Kurden einzuhegen und sie zur Mäßigung aufzurufen.
    Ankara hat die Dschihadisten falsch eingeschätzt
    Was also könnte die Türkei nun tun? Dass die Regierung ihre Soldaten nicht leichtsinnig in einen Krieg schicken will, lässt sich ihr nicht vorwerfen. Ein solcher Schritt stieße nicht allein bei den Gegnern der Regierungspartei AKP auf großen Widerstand, sondern aus anderen Gründen auch bei ihren religiös-konservativen Stammwählern. Die tun sich schwer mit dem Gedanken, dass in Syrien Muslime gegen Muslime kämpfen könnten. Für oppositionell gesinnte Türken wiederum gilt: Ankara hat die Dschihadisten in Syrien, als sie sich noch nicht unter dem Banner des „Islamischen Staates“ versammelt hatten, lange unterstützt und die Dynamik des Krieges in Syrien völlig falsch eingeschätzt.
    IS-Miliz soll 40 Prozent von Kobane kontrollieren
    Warum sollten türkische Eltern nun mitansehen, wie ihre Söhne für die außenpolitischen Fehleinschätzungen ihrer Regierung mit dem eigenen Leben einstehen müssen? Wenn es Ministerpräsident Davutoglu ernst ist mit dem Versprechen, sein Land wolle alles tun, damit Kobane nicht fällt, kann die Türkei aber auch ohne Kriegseintritt etwas tun, um den kurdischen Verteidigern zu helfen: Sie kann kurdischen Kämpfern aus den anderen Kurdenenklaven in Rojava oder aus den Kandil-Bergen in Südkurdistan gestatten über türkisches Territorium nach Kobane vorzudringen und sich den dortigen Kämpfern anzuschließen. Sie müsste dafür vor ihr Hoheitsgebiet querenden kurdischen Bewaffneten nur genauso die Augen verschließen wie zuvor vor den Islamisten, die in die Türkei kamen, um sich auf Kosten des türkischen Steuerzahlers in Krankenhäusern pflegen zu lassen, bevor sie wieder in den Dschihad zogen.
    Die Türkei muss den Kurden erlauben, sich zu verteidigen
    Doch die Türkei will den Kurden nicht einmal einen Bruchteil jener Hilfe zukommen lassen, die sie zumindest bis vor einiger Zeit radikalen Islamisten bot, solange diese nur gegen den syrischen Präsidenten Assad kämpften. Das Mantra türkischer Außenpolitik bleibt, dass in Syrien alles besser werde, sobald Assad gestürzt sei. Ob die Beispiele Libyens nach Gaddafi oder des Iraks nach Saddam Hussein das Vorbild dieser Denkschule sind, ist nicht bekannt. Fest steht, dass die Türkei den syrischen Kurden ein Bekenntnis zur sogenannten moderaten Opposition in Syrien abringen will. Doch auch in den Planspielen dieser arabischen Opposition für ein Syrien nach Assad spielen die Kurden keine Rolle. Sie sollen wieder majorisiert werden. Kein Wunder, dass die Kurden sich zurückhalten.
    Der türkische Premierminister Ahmet Davutoglu versprach, dass Kobane nicht fällt
    Ahmet Davutoglu, der Präzeptor der nun ziemlich alt aussehenden neo-osmanischen Politik, hat vor einiger Zeit Verständnis für die Kämpfer des Islamischen Staates bekundet und behauptet, dass es sich um Männer handele, die weniger „terroristisch“ als vielmehr „terrorisiert“ seien. Sie seien als junge Sunniten im Irak ausgegrenzt worden, daher die Radikalisierung. Folgt man Davutoglus Logik, sind die Kämpfer der PKK erst recht keine Terroristen, sondern nur terrorisierte junge Kurden, die in der Türkei ausgegrenzt werden wie schon ihre Eltern und Großeltern. Nun müssen sie erleben, dass die Türkei, die sich doch vermeintlich in Friedensgesprächen befindet mit den Kurden, den Verteidigern Kobanes selbst jene Hilfe verwehrt, die sie den Islamisten angedeihen ließ.
    Die Türkei muss den Kurden wenigstens erlauben, sich zu verteidigen. Kobane ist das Nadelöhr des Friedensprozesses zwischen Türken und Kurden. Doch derzeit geht eher ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass kurdische Kämpfer und Waffen nach Kobane gelangen. Sollte Kobane fallen, wird nicht nur Kobane fallen.
     
  20. --Cha\/ezz--

    --Cha\/ezz-- Moderator Supporter

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    Menschenverachtung Level Linkspartei:


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